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| Sehenswürdigkeiten Darmstadts
Im Jahre 782
wird der Stadtteil
Bessungen erstmals urkundlich erwähnt. 1330 erlangt Darmstadt die
Stadtrechte und der Bau der Stadtmauer beginnt, von der bis heute
wenige
Teile bestehen. 1479 fällt Darmstadt durch Erbschaft an die
Grafschaft
Hessen und wird 1567 Residenz der Landgrafschaft Viele von Darmstadts Parks und Freizeitanlagen, der Große Woog, das Jagdschloß Kranichstein, die Rosenhöhe und das Jugendstiljuwel Mathildenhöhe, spiegeln noch seine Zeit als fürstliche Residenz. Mitten in der Stadt steht der Herrngarten schon seit 2 Jahrhunderten der Bevölkerung offen und ist besonders unter den vielen Studenten der benachbarten Technischen Universität sehr beliebt. Heute ist Darmstadt mit 136.000 Einwohnern auf 12235 ha nach einer Studie der EU einer der stärksten Wirtschaftsräume Europas und Regierungssitz einer der 3 Hessischen Regierungsbezirke. Im August 1997
wurde Darmstadt
die Bezeichnung "Wissenschaftsstadt" vom Hessischen Ministerium des
Inneren
verliehen. Die Konzentration der Forschungseinrichtungen in Darmstadt
ist
ungewöhnlich hoch: Darmstadt ist Sitz des European Space
Operations
Control Centre (ESOC), der Organisation zur Steuerung und Auswertung
der
europäischen Wettersatelliten (EUMETSAT), der deutschen
Gesellschaft
für Schwerionenforschung, Forschungeeinrichtungen der Telekom, und
seit 1877 der TU Darmstadt mit vielen angeschlossenen
Forschungseinrichtungen. |
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Die Mathildenhöhe
Homepage Mathildenhöhe |
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Die Russische Kapelle
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Das Ludwigsmonument
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Das Schloss
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Das Alte Rathaus
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Das Alte Theater ( Mollerbau )
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Die Orangerie
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Burgruine Frankenstein
dem nördlichen Ausläufer des Langenbergs. Auf der vorspringenden und gut zu verteidigenden Bergnase bauten die Herren Frankenstein ihre Festung, die erstmals 948 urkundlich erwähnt wurde. Vom Café-Restaurant in der Burg bietet sich ein schöner Fernblick über die Rhein-Main-Ebene bis hin zu den Städten Worms, Oppenheim, Mainz und Frankfurt. Alljährlich Ende Oktober/Anfang November spukt es auf Burg Frankenstein. "Halloween", eine professionelle Monstershow, zieht Tausende in ihren Bann und lehrt sie das Gruseln. Homepage Burg Frankenstein |
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Das Jagdschloss Kranichstein
Homepage Jagdschloß Kranichstein |
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Bergstraße allgemein
Die
Bergstraße wird
vor allem geprägt durch ihre historischen Fachwerkstädte wie
Zwingenberg, Bensheim, Heppenheim mit seinen Festspielen
oder
Lorsch mit seiner karolingischen Königshalle (Weltkulturerbe),
sowie
die zahlreichen Burgruinen wie das Alsbacher oder Auerbacher
Schloß. |
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Heppenheim
Von hier aus hat man auch einen guten Blick auf die 900 Jahre alte Starkenburg, die einer ganzen Region ihren Namen gibt. |
Marktplatz
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Naturpark Bergstraße-Odenwald
Der Naturpark Bergstraße-Odenwald liegt im Süden Hessens, umfaßt aber auch Teile des bayerischen Odenwaldes. Seine natürlichen Grenzen sind der Oberrheintalgraben im Westen, die Mainebene im Norden, Spessart und Bauland im Osten. Im Süden grenzt er an den Naturpark Neckartal-Odenwald. Die
frühesten Zeugen
belegen, daß die Bergstraße und der Odenwald schon in
vorgeschichtlicher
Zeit besiedelt waren. Bedeutend mehr menschliche Spuren gibt es
aus
der jüngeren Steinzeit, der Bronzezeit und der jüngeren
Eiszeit.
Aus diesen Epochen stammen zahlreiche Fliehburgen. Neben der
eigentlichen Geschichte
gibt es wohl kaum eine Landschaft, die durch Sage und Dichtung so
verklärt
ist wie der Odenwald. |
Blick auf die Starkenburg |
Apfelwein: Vom Bembel ins Gerippte
Bereits Karl der Große (747 – 814) bemühte sich auf deutschem Boden um eine sachgemäße Herstellung von Apfelwein. Um das Jahr 800 erklärte er in seiner Anweisung „capitular de villis“, dass „jeder Richter unter seinem diensttuenden Personal tüchtige Meister“ haben solle. Also „Eisen-, Silber- und Goldschmiede“ und „solche Leute, die berauschende Getränke, sei es Bier, Birnen-, Apfelwein und sonst zum Trinken geeignete Flüssigkeiten, bereiten können.“ In Frankfurt wurde der Apfelwein erst um das Jahr 1500 zum Volksgetränk Nummer eins, als der Stadtrat wegen Rebkrankheiten und Schädlingsbefall die Neuanlage von Weinbergen verbot. Traubenwein musste von außerhalb bezogen werden und wurde zu teuer. Mitte des 18. Jahrhunderts war Apfelwein in Hessen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor geworden. Allein in Frankfurt wurden bereits mehr als eine Millionen Liter „Stöffche“ verzapft. Während des Ersten Weltkrieges wurde das Keltern von Äpfeln verboten, das Obst sollte zu Konserven verarbeitet werden. Apfelweinlogen wurden gegründet, die dafür sorgten, dass weiterhin, wenn auch in kleinen Mengen, Äpfel zu Wein verarbeitet wurden. In der NS-Zeit war Apfelwein verpönt. Äpfel sollten gegessen oder im Sinne der „nationalsozialistischen Entwicklung“ zu Saft verarbeitet werden. Nach dem Krieg kam Apfelwein erst wieder Ende der siebziger Jahre in Mode. Seine Verbreitung blieb aber weitestgehend auf Hessen beschränkt. 1996 lag der Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland bei durchschnittlich etwa 1,2 Litern, der entsprechende Wert für Hessen lag bei 13 Litern. Heute gibt es in Hessen etwa 70 größere gewerbliche Keltereien. Die Produktion wird auf etwa 70 Millionen Liter pro Jahr geschätzt. Ausgeschenkt wird der Apfelwein im sogenannten „Bembel“ – einem dickbäuchigen Keramikgefäß. Die üblichen Größen fassen einen bis zwölf Liter. Wie der Bembel zu seinem Namen kam, ist nicht geklärt. Einer Theorie nach leitet sich der Name von seiner dickbäuchigen Form ab, die entfernt an eine Bombe erinnert. Die Endsilbe „-el“ ist dabei eine Verniedlichung. Bembel würde somit „kleine Bombe“ heißen. Ein anderer Erklärungversuch leitet das Wort vom hessischen Verb „bambeln“ ab. Ein Gegenstand „bambelt“, wenn er an einer Schnur hin- und herschwingt. Dies taten die Trinkkrüge der Bauern, die mit ihren Pferdewagen aufs Feld oder auf den Markt fuhren. Eine dritte Variante führt auf das lateinische „pampinus“ (Rebe) zurück. Im 17. Jahrhundert nannten Studenten ihr Trinkgefäß „pampel“, daraus soll dann später der Bembel geworden sein. Auch die Herkunft der klassischen Glasform, dem „Gerippten“ mit seinem Rautenmuster, ist nicht zweifelsfrei geklärt. Möglich ist, dass derbesondere Glasschliff den früher eher trüben Wein klarer und reiner erscheinen lassen sollte. Eine andere Begründung ist pragmatischer Natur: Früher wurde in einfachen Kreisen mit den Händen gegessen, die dann fettig wurden. Ein geripptes Glas war somit einfacher zu halten. „Trink Apfelwein täglich, keine Krankheit quält Dich“ – dieser alte Vers gilt bei maßvollem Konsum: Medizinisch gesehen hat Apfelwein eine verdauungsfördernde Wirkung und regt den Kreislauf sowie das Nervensystem an. Ein Viertelliter Apfelwein enthält nur knapp die Hälfte der Kalorien wie die entsprechende Menge Weißwein und nur gut zwei Drittel soviel wie die entsprechende Menge Bier. |
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www.danielfriedrich.de
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